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Weiterbildungen

Termine der laufenden Weiterbildung "Gestalttherapie und Systemaufstellungen" 2011 / 2012

Sa. u. So. 18./19. Feb.

Zeit: Sa. und So. 10.30 bis 18.30 Uhr

Ort: Mariposa, Monumentenstr. 20/EG, 10965 Berlin-Kreuzberg (am Viktoria-Park)

17./18. März, 5./6. Mai,  9./10. Juni  2012

Zeit: Sa. und So. 10.30 bis 18.30 Uhr

Ort: Praxisgemeinschaft Baruther Str. 21 (VH re Hochparterre), 10961 Berlin-Kreuzberg (nahe von UBhf. Mehringdamm und Gneisenaustr.)

Klienten und Interessierte können für € 70,00 einen Tag lang teilnehmen und ein eigenes Thema bearbeiten.

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Nächste Weiterbildung:


Weiterbildung „Gestalttherapie und Systemaufstellung“

Nächster Kurs wird demnächst bekannt gegeben

Ort: Praxis Giese-Morschl, Ernststr. 63, 13509 Berlin


UMFANG:

24 Wochenendseminare à 16 Stunden

10 Einzel-Supervisionen à 90 Minuten

10 Peergroup-Treffen à 3 Stunden (Übungsgruppe ohne Teilnahme der Leiter)

Gesamt: 429 Weiterbildungsstunden


ABSCHLUSS mit Zertifikat


KOSTEN:                                                                                                                      

Verwaltungsgebühr € 20,-                                                                                                           

24 Seminare à € 140,-   (€ 3360,-)                                                                                                        

10 Einzelsupervisionen à 90 Minuten à € 70,- (€ 700,-)                                              

Gesamt: € 4.080,-

ZAHLUNGSMODUS:                                                                                                            

Monatliche Ratenzahlung

LEITUNG: Manuela Giese-Morschl, Dipl.Ing., Heilpraktikerin für Psychotherapie, Gestalttherapeutin und Psychodramaleiterin, Leiterin von Systemaufstellungen 

 

Die Weiterbildung ist auch offen für Interessenten, die nur an einem oder an einigen einzelnen Wochenenden teilnehmen möchten. Sie können eigene Themen bearbeiten, die Methoden kennen lernen oder auffrischen.


THEMEN DER SEMINARE

  1. Einführung in Gestalttherapie und Systemaufstellungen; „Liebe, die bindet und Liebe, die heilt“ - Bindungen und Beziehungen in Familie und Partnerschaft
  2. Anamnese, Anfangsinterview, Wahrnehmung, Bewusstheit, Gewahrsein, Körper- und Gefühlsfokussierung  in der Gestalttherapie
  3. Gestalttechniken mit dem „leeren Stuhl“ und mit Symbolen
  4. Kontaktzyklus und Kontaktstörungen, Widerstände, Übertragung, Gegenübertragung
  5. Systemaufstellungen, Anfangsinterview und erste Schritte, Ordnungen in der Herkunfts- und Gegenwartsfamilie, Haltung des Leiters
  6. Systemische Dynamiken in Familien und Partnerschaften, primäre und sekundäre Gefühle aus systemischer Sicht
  7. Systemische Lösungen: aufdeckende Sätze, Lösungssätze, Lösungsrituale
  8. Arbeit mit dem inneren Kind und der inneren Jugendlichen
  9. „Das innere Gruselkabinett“: Arbeit mit ungeliebten, verdrängten und projizierten Anteilen, Schatten
  10. „Die innere Firma“, innere Gestaltarbeit
  11. „Körperdialog“, Reise durch den Körper (z. B. zu Organen, Verletzungen und Schmerzen), Symptomaufstellungen
  12. Systemische Einzelarbeit (Monoaufstellungen) mit Hilfe von leeren Stühlen, Kissen, Spielfiguren, innerer Imagination
  13. Die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter (früher traumatischer Hintergrund), Geburtssimulation, die Rückholung woanders (in traumatischen Erlebnissen) gebundener Seelenanteile
  14. Partnerschaft, Sexualität und Kommunikation (Symbiose, Konfluenz, Grenzen)
  15. Entscheidungen treffen, 4-Positionen-Gestaltarbeit, Tetralemma-Aufstellungen
  16. Bewegungen der Seele und des Geistes, verdeckte Aufstellungen
  17. Arbeit mit Träumen
  18. „Devil in Disguise – Angel in Disguise“: Entdeckung, Ausdruck und Annahme der „Engel“ und „Teufel“ in uns; Selbstausdruck mit Körper, Stimme, Bewegung (Anti-Rollenspiel), Malen, plastisches Gestalten
  19. Trauma-Bearbeitung , der sichere Ort, Grounding, Entspannungstechniken
  20. Berufsbezogene Aufstellungen, Organisationsaufstellungen, Supervisionsaufstellungen, Ordnungen des Helfens, Helfer-Klienten-Systeme, Gruppendynamiken
  21. Geld, Erfolg, Selbst-Wert
  22. Tod und Sterben
  23. „Die Heldenreise“
  24. Motivation, Zielfindung, Visionen, Abschied (Zeitreise, Zukunftsaufstellung u.a.)

Diese Weiterbildung befähigt, als psychologischer Berater und Coach tätig zu werden. Sie ist sehr gut geeignet für Menschen, die sich in diese Richtung beruflich verändern wollen. Sie ist auch sehr gut geeignet für Menschen, die bereits mit Menschen arbeiten (Psychotherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker, Seelsorger, Sozialarbeiter, Erzieher, u.a.). Sie erweitert die eigenen persönlichen und professionellen Kompetenzen mit neuen Einsichten und der Einübung aktiver, über die reine Gesprächsführung hinaus reichender Methoden.

In unserer langjährigen Beratungspraxis haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich Gestalttherapie und Systemaufstellungen besonders gut eignen, um Selbstheilungskräfte zu fördern und Veränderungen anzustoßen. Beide sind sowohl theoretisch als auch praktisch leicht verstehbare und erlernbare Methoden, die in Einzel-, Paar- und Familientherapie, in psychologischer Beratung, Supervision und Coaching angewendet werden können. Beide Verfahren können sich gut ergänzen. Wenn man gestalttherapeutisch arbeitet, ist es hilfreich, ein Wissen über Systemdynamiken zu haben. Bei der Arbeit mit Systemaufstellungen ist es gut, Körpersprache und Gefühlsausdruck im Blick zu behalten und phänomenologisch vorgehen zu können, wie es für die Gestalttherapie kennzeichnend ist.




Wer hat Zugang zu unseren Weiterbildungen und für wen sind sie geeignet?

Der Zugang zu unseren Weiterbildungen ist nicht von bestimmten Berufen und akademischen Titeln abhängig. Teilnehmen kann jede/jeder ab dem Alter von 18 Jahren, die/der motiviert, normal geistig und psychisch belastbar, bereit zur Bearbeitung eigener Themen und zur Arbeit in einer Gruppe ist.

Unsere Weiterbildungen sind für Personen geeignet

- die eine psychologische, pädagogische oder Beratungs-Ausbildung haben und sich in humanistischen und systemischen Therapieformen weiterbilden wollen, - also für Psychologen, Psychologische Psychotherapeuten, Psychiater, Seelsorger, Supervisoren, Coachs, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher und Heilpraktiker,

- die eine amtliche Zulassung für die Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie haben oder die Zulassung anstreben und die für ihre Tätigkeit noch Handwerkszeug brauchen, um effektiver helfen und um ein breiteres Therapie- und Beratungsangebot machen zu können,

- die sich mit einer Beratungstätigkeit selbstständig machen wollen oder die in einer Firma als Berater arbeiten, ohne zu einem der oben genannten Personenkreise zu gehören,

- die etwas Sinnvolles für ihr persönliches Wachstum tun wollen und die Weiterbildung in erster Linie als Selbsterfahrung mitmachen bzw. daraus Nutzen für ihre privaten und beruflichen Beziehungen, Tätigkeiten und Perspektiven ziehen wollen (z.B. berufliche Umorientierung, Stärkung der eigenen sozialen Kompetenzen, Erlernen eines besseren Verständnisses für psychologische Faktoren im privaten und beruflichen Umfeld).




Hinweis zur Ausübung von Psychotherapie:

Gesetzliche Mindestvoraussetzung, um in Deutschland psychotherapeutisch arbeiten zu dürfen, ist die Überprüfung in heilkundlicher Psychotherapie. Zu dieser Überprüfung braucht man in Berlin eine schriftliche und eine mündliche Prüfung, die je nach Wohnbezirk vom Gesundheitsamt Lichtenberg oder vom Gesundheitsamt Tempelhof durchgeführt wird. Zugelassen ist jede Person ab dem 25.Lebensjahr, die mindestens den Hauptschulabschluss hat, ein Gesundheitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen kann.

Mit der amtlichen Zulassung als Heilpraktiker/in für Psychotherapie darf man zwar Psychotherapie anbieten und ausüben, sich aber nicht Psychotherapeut/in nennen (Deutsches  Psychotherapeutengesetz). Außerdem kann man mit der Erlaubnis für die heilkundliche Ausübung von Psychotherapie nicht über Pflichtkrankenkassen abrechnen, sondern nur privat bzw. über manche privaten Krankenversicherungen, falls in der Versicherung die Erstattung von heilkundlicher Psychotherapie beinhaltet ist.

Wer die Zulassung für heilkundliche Psychotherapie nicht hat, kann unter gesetzlich nicht geschützten Titeln wie z.B. "Psychologischer Berater" oder "Coach"  selbstständig arbeiten. Er/sie darf aber nicht Psychotherapie anbieten und ausüben.



 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

               

 

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